Elbhangfest

Aus Freifunk Dresden - Anwender-Wiki
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Elbhangfest 2018
Zum Elbhangfest haben uns die Strassenkreuzer kontaktiert. Sie wollen dort zur Veranstaltung ein eigenes Netz via Freifunk aufbauen. Dazu haben wir uns mit ihnen bereits schon einmal zum Wissensaustausch getroffen. Ein weiteres Treffen findet heute statt. Am Donnerstag vor dem Elbhangfest findet der Aufbau des Festgeländes statt, wo wir den Aufbau des Freifunk Netzes begleiten.

Der Internetzugang für die Anbindung an das Freifunknetzwerk wird durch durch die Alte Feuerwache bereitgestellt. Die Technik für diese Veranstaltung wird privat gestellt.
Der Zugang zum Internet erfolgt durch verschiedene private Personen, die mit ihren Routern oder Servern zusammen das Netzwerk bilden.

Netzwerk

Elbhangfest-Network.png

Es gibt derzeit nur einen Internetzugang vor Ort. Bei diesem Netzwerk soll das Elbhangfest mit Freifunk versorgt werden. Das bietet uns eine gute Möglichkeit, das Netz in zwei Varianten zu testen.

  1. Normale Freifunk Knoten verbunden via Mesh-On-WAN
  2. Einfaches Roaming

Normale Freifunk Knoten

Die Freifunk Knoten sind via WAN alle mit einander verbunden. Das Routingprotokoll tauscht parallel zu den Wifi Verbindungen auch Routingpackete via LAN mit anderen Knoten am LAN aus.
Jeder Knoten bietet via SSID "Freifunk Dresden [-Nummer-]" ein Wifi-Netz an. Dabei wird die IP Adresse jeweils von jedem Knoten an das Endgerät verteilt.
Ein Roaming ist damit allerdings nicht möglich.

Einfaches Roaming

Jeder Knoten besitzt die Möglichkeit ein privates Wifi Netzwerk aufzubauen. Dieses läßt sich so konfigurieren, dass es unverschlüsselt ist.
Dieses dritte Wifi-Netzwerk (es gibt breits ein Wifi-Adhoc-Netz zum Meshen zwischen Knoten, und eines für die Endgeräte) ist direkt mit den LAN-Ports (gelb) verbunden. Alle Geräte, welche dann sich mit diesem Wifi-Netzwerk verbinden, erhalten ihre IP Adresse von DHCP-Servern in diesem LAN-Netzwerk.
Dabei kann der DHCP-Server in dem Router (für LAN Port) oder ein anderer Router im LAN die IP Adresse liefern.

Der Knoten ist so konfiguiert, dass er selber keine IP-Adresse liefert, sondern diese vom Futro 1 vergeben wird.
Jeder Knoten, der in diesem Netzwerk teilnimmt, nutzt die SSID: "Freifunk-Elbhangfest". Da es nun mehere Knoten mit der gleichen SSID gibt, wechselt ein Endgerät auf einen anderen Router, wenn die Signalstärke zu schwach geworden ist.
Das ist kein echtes Roaming und es gibt eine kurze Unterbrechung in der Verbindung.

Da zum Elbhangfest mehrere hundert Leute mit diesem Netz via "Freifunk-Elbhangfest" verbunden sein kann, muss Futro 1 entsprechend viele IP Adressen vergeben. Entsprechend wurde das LAN wiefolgt konfiguriert:

Futro 1
  WAN IP   : DHCP
  LAN IP   : 192.168.0.1
  Netzmaske: 255.255.0.0
  LAN DHCP : 192.168.0.100 - (5000 Nutzer)
Futro 2
  WAN IP   : DHCP
  LAN IP   : 192.168.0.2 / Mesh-On-Lan
  Netzmaske: 255.255.0.0
  LAN DHCP : abgeschaltet
Router IP: 192.168.0.10 (bis 192.168.0.15)
Netzmaske: 255.255.0.0
Gateway:   0.0.0.0
DHCP:      abgeschaltet