Error: Proxy: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Freifunk Dresden - Anwender-Wiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hintergründe: vereinfachung
 
Zeile 27: Zeile 27:
Weitere Infos: https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php/Login
Weitere Infos: https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php/Login


== Hintergründe ==
== Hintergrund ==


Beim Zugriff via '''https://<ip>.freifunk-dresden.de/''' muß der Proxy die https Verbindung öffnen können, um an die Router-IP und URL zu kommen.</br>
Beim Zugriff via '''https://<ip>.freifunk-dresden.de/''' muß der Proxy-Server von Freifunk die https Verbindung öffnen können, um an die Router URL zu kommen und die Anfrage an den Freifunk Router weiter zu leiten.</br>
Dabei kann er aber nicht das https Zertifikat des Routers prüfen, da jeder Router nur ein privates https Zertifikat
Die Verbindung über das Internet bis zu dem Freifunk Proxy Server ist gesichert und wird vom Browser
haben kann.</br>
als gültig zugesichert.
Das ist übrigends bei jedem Heimrouter der Fall, der für den Internetzugang zuhause verwendet wird (z.B. Fritzbox).


'''Hinweis:'''</br>
Allerdings wäre die Verbindung vom Freifunk Proxy Server zum gewünschten Freifunk Router
Das betrifft nicht den Zugriff auf eine Webseite, wenn normal über das Freifunk-Netz gesurft wird.
unverschlüsselt. Da die Freifunk Router (wie auch andere private Router, z.B. Fritzbox)
die https Zertifikate selber erzeugen, kann die Echtheit der Verbindung nicht geprüft werden.<br>
Ein böswilliger Freifunk Knoten unterwegs, könnte somit das Passwort beim Login ermitteln.


Beispiel: Der Zugriff auf eine Banken-Webseite via https vom Smartphone aus, wird komplett weiterhin verschlüsselt durch das Freifunk-Netz übertragen, so wie es auch im Internet über die vielen unbekannten Server geht.
  Das Sperren des Admin-Bereiches, verhindert diese Gefahr
 
Der Proxy verhält sich so wie ein Endgerät (Smartphone), welches direkt mit dem Freifunk-Netz über einen Hotspot verbunden ist.<br>
Aus der Anfrage ''http://10.200.1.1.freifunk-dresden.de'' wird ''http://10.200.1.1'', also das was im Browser in die URL Zeile eingegeben würde.
Eine solche Anfrage geht dabei über mehrere Freifunk-Router, die durch andere unbekannte Freifunker betrieben werden.</br></br>
Genau hier besteht die Gefahr, dass jemand diesen Datenverkehr mithört oder sogar die Anfragen abfängt und selber beantwortet. Das ist exakt
das gleiche, was auch im Internet passieren kann, wenn direkt ohne Freifunk gesurft wird.</br>
Daher ist es so wichtig, daß immer nur '''https''' Verbindungen verwendet werden.
 
Der Browser bringt einen '''Warnhinweis''', wenn man sich mit einem privaten Router verbunden hat. Akzeptiert man diese Warnung, so merkt sich
der Browser dieses private Zertifikat, so dass ein späterer Zugriff diese Warnung nicht mehr zeigt. <br>
 
  Das betrifft alle privaten Router oder Webseiten auf der Welt und hat nichts mit Freifunk zu tun.
 
'''Achtung:'''</br>
Es muss immer drauf geachtet werden, dass wenn später diese Warnung vom Browser angezeigt wird, dass man nicht wirklich mit dem eigenen Router
verbunden sein könnte und damit evt sein Passwort preis gibt. In so einem Fall hat sich das Zertifikat geändert.<br>
 
Es muss aber nicht immer bedeuten, daß wirklich jemand die Verbindung geklaut hat. Ein Zertifikat kann sich auch ändern, wenn dieses auf dem Router
gelöscht und neu generiert wurde (z.B. bei Werkseinstellung).
 
Um hier die Sicherheit zu erhöhen, wurde im Proxy vom Freifunk-Dresden der Zugriff auf die "Verwaltung" gesperrt, damit nur noch direkt (wie oben beschrieben) auf die Verwaltungsseite zu gegriffen werden kann.

Aktuelle Version vom 11. Juli 2026, 23:02 Uhr

Proxy Zugang zum Admin-Bereich ist über Proxy gesperrt

Erklärung Allgemein

Der Zugriff auf den Admin-Bereich (Verwaltung) auf einen Freifunk-Router über den Freifunk-Proxy ist aus Sicherheitsgründen gesperrt.
Das betrifft folgende beiden Proxy URLs:

  • https://<ip>.freifunk-dresden.de/admin/... (auch HTTP)
  • https://<node>.freifunk-dresden.de/admin/... (auch HTTP)
Grund: Login Passwörter zur Router-Webseite würden unverschlüsselt durch das Freifunk-Netz übertragen

Wie ist Zugriff auf Router möglich?

Um auf die Verwaltungseiten des Freifunk-Routers zu kommen, gibt es folgende Möglichkeiten, die bei bei der Einrichtung des Freifunk-Routers genutzt wurden.

  • Verbinden eines Endgerätes via Heimnetz mit der IP des Routers.
    • IP Adresse des Routers für die URL nutzen. Diese wurde entweder in den LAN Einstellungen gesetzt, oder beim Anschluß über den WAN-Port kann die IP über den eigenen Internetrouter (z.B. Fritzbox) ermittelt werden.

Weitere Infos: https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php/Login

Hintergrund

Beim Zugriff via https://<ip>.freifunk-dresden.de/ muß der Proxy-Server von Freifunk die https Verbindung öffnen können, um an die Router URL zu kommen und die Anfrage an den Freifunk Router weiter zu leiten.
Die Verbindung über das Internet bis zu dem Freifunk Proxy Server ist gesichert und wird vom Browser als gültig zugesichert.

Allerdings wäre die Verbindung vom Freifunk Proxy Server zum gewünschten Freifunk Router unverschlüsselt. Da die Freifunk Router (wie auch andere private Router, z.B. Fritzbox) die https Zertifikate selber erzeugen, kann die Echtheit der Verbindung nicht geprüft werden.
Ein böswilliger Freifunk Knoten unterwegs, könnte somit das Passwort beim Login ermitteln.

Das Sperren des Admin-Bereiches, verhindert diese Gefahr