Knoten Spezifikation

Aus Freifunk Dresden - Anwender-Wiki
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Freifunk Hotspot

Alle folgenden Bedinungen, die ein Freifunk Hotspot erfüllen muss, werden durch die Freifunk Firmware erfüllt. Sollen eigene Implementationen eines Freifunk Hotspots betrieben werden, so müssen diese Bedingungen erfüllt sein.

Ziel: Findet ein Nutzer einen Freifunk Hotspot in der Hotspot-Liste oder per WLAN Scan (unabhängig ob Accesspoint oder Ad-hoc Mode), so muss es möglich sein, sich mit dem mobilen WLAN Gerät mit dem Freifunk Netz zu verbinden. Es muss auch möglich sein, das Netz mit einen weiteren Freifunk Hotspot zu erweitern (per Ad-hoc). Denn ein neuer Freifunker wird zum Beispiel ein Freifunk-WLAN in seiner Nähe finden und daraufhin in Hardware investieren. Arbeitet nach dem Aufbau des neuen Hotspots, der gesehene Freifunk Hotspot nicht wie vorgesehen, ist das extrem ärgerlich und könnte rechtliche Konflikte verursachen.


Spezifikation

  • Muß Zugang via WLAN Accesspoint Mode (dhcp) erlauben.
  • Muß WLAN Ad-Hoc zur Verbindung mit anderen Knoten erlauben.
  • Muß folgende WLAN Einstellungen verwenden: BSSID: 64:64:6d:65:73:68, Kanal:13, HTMode: HT20, HWMode 11g.
  • Accesspoint SSID muss mit "Freifunk Dresden" oder "Freifunk Meißen" starten.
  • Muß eine Adhoc SSID im Format "Freifunk Dresden [adhoc-1026]" nutzen, wobei die Nummer die Knotennummer ist.
  • Kann einen Splash Screen (Vorschaltseite) enthalten, welcher dem Format des in der Firmware verwendetem Splash-Screen entspricht. Dieses dient zur "rechtlichen" Absicherung des Knotenbetreibers und der andern Netzknoten. Der Splash Screen muss das Netz kenntlich machen und die Nutzungsbedingungen müssen einsehbar sein.
  • Muß korrekte Kontaktinformationen (Nickname und E-Mail-Adresse) enthalten.
  • Muß korrekte GPS Koordinaten enthalten, damit dieser Knoten genau gefunden werden kann. Diese werden für die Hotspotliste, Kartendienste und der Planung des Netzausbaus verwendet.
  • Muß die Nutzungsbedingungen (Piko Agreement) erfüllen. Diese sind derzeit in der Firmware oder auf Github verfügbar und wurden von Picopeering Agreement abgeleitet.
  • Muß alle Daten ungesehen weiterleiten.
  • Darf keine Daten umleiten oder verändern.
  • Darf keine Datenströme priorisieren oder Port sperren.
  • Das Routing, welches durch das Routingprotokoll (bmxd) definiert wird, darf nicht verändert werden.
  • Muß als Router arbeiten.
  • Muß den Registrator nutzen, um eine eindeutige Knotennummer zu erhalten.
  • Muß die vorgegebene Berechnungsgrundlage für die IP Adressberechnung verwenden.
  • Muß einen DHCP Server (zur IP/DNS Vergabe) bereitstellen. (optional DNS Server)
  • Muß einen Webserver auf Port 80 bereitstellen. Dieser dient zum Anzeigen des Splash-Screens, der Nutzerbedingungen und der Abfrage der Systeminformationen.
  • Muß Systeminformationen im vorgegebenen JSON-Format bereitstellen.
  • Muß das Routingprotokol bmxd in gleicher von der Firmware genutzten Version mit vorgegebenen Parametern verwenden (BMXD: Github). Andere Parameter sind nicht erlaubt.
  • Darf keine HNA verwenden.(bmxd)


Freifunk Server

Ein Freifunk Server ist ein Freifunk Knoten, der selber nicht als Hotspot arbeitet. Falls er WLAN anbietet und nicht die Spezifikationen für ein Freifunk Hotspot erfüllt, so darf dieser auch nicht als solcher Verstanden werden können. Es ist möglich, dass sich ein solcher Server per WLAN Adhoc verbindet, darf dann aber niemals "Freifunk Dresden" in der SSID enthalten (auch nicht für Adhoc). Denn findet jemand eine SSID mit der Bezeichnung "Freifunk Dresden" und übersieht das nur Adhoc verfügbar ist, kann sich dieser nicht per Accesspoint Mode verbinden.

Ein Freifunk Server kann Dienste im Netz anbieten, muss aber nicht als Freifunk-Hotspot arbeiten. Der Server kann dann auch ohne WLAN via Backbone ans Netz angeschlossen sein.


Spezifikation

  • Darf in der WLAN SSID kein "Feifunk Dresden", "Freifunk Meißen" oder andere regionale Bezeichnungen enthalten. Weder im Accesspoint Mode, noch im Adhoc Mode
  • Darf keine HNA (bmxd) verwenden, um private IP Adressen oder Internet Adressen im Netz bekannt zugeben.
  • Muß korrekte Kontaktinformationen (Nickname und E-Mail-Adresse) enthalten.
  • Muß korrekte GPS Koordinaten enthalten. Diese werden für die Hotspotliste, Kartendienste und der Planung des Netzausbaus verwendet.
  • Muß die Nutzungsbedingungen (Picopeering Agreement) erfüllen. Diese sind derzeit in der Firmware oder auf Github verfügbar und wurden von Picopeering Agreement abgeleitet.
  • Muß alle Daten ungesehen weiterleiten.
  • Darf keine Daten umleiten oder verändern.
  • Darf keine Datenströme priorisieren oder Ports sperren.
  • Das Routing, welches durch das Routingprotokoll (bmxd) definiert wird, darf nicht verändert werden.
  • Muß als Router arbeiten.
  • Muß den Registrator nutzen, um eine eindeutige Knotennummer zu erhalten.
  • Muß die vorgegebene Berechnungsgrundlage für die IP Adressberechnung verwenden.
  • Muß einen Webserver auf Port 80 bereitstellen. Dieser dient der Abfrage der Systeminformationen.
  • Muß Systeminformationen im vorgegebenen JSON-Format bereitstellen.
  • Muß das Routingprotokol bmxd in gleicher von der Firmware genutzten Version mit vorgegebenen Parametern verwenden (BMXD: Github). Andere Parameter sind nicht erlaubt.