<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.freifunk-dresden.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Johannes</id>
	<title>Freifunk Dresden - Anwender-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.freifunk-dresden.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Johannes"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Johannes"/>
	<updated>2026-05-25T14:46:02Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.45.3</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php?title=Freifunk_Server_Handbuch&amp;diff=470</id>
		<title>Freifunk Server Handbuch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php?title=Freifunk_Server_Handbuch&amp;diff=470"/>
		<updated>2015-12-04T02:13:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: /* Vorausetzungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Git-Repositories ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Betreiber eines Freifunk Servers (Vserver) gibt es ein GIT Repository. Dieses erlaubt das fast automatische Aufsetzen eines Freifunk Servers (für Internet-Gateway). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* https://github.com/ddmesh/vserver-base&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informationen dazu sind derzeit in der readme.md auf github gegeben, werden aber in Zukunft hier gepflegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte beachtet die Hinweise für andere Communities, welche auf der Dresdner Installation basieren sollen (Repos: firmware/vserver-base clonen, aktueller Stand von vserver-base bezüglich der Verwendbarkeit).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Basic Vserver ==&lt;br /&gt;
Dieses Repository bildet die minimale Funktionalität eines Servers für Freifunk Dresden. Der Vserver arbeitet wie ein Freifunk Knoten und ist soweit konfiguriert, dass dieser eine Knotenwebseite anbietet, Backboneverbindungen (vtund) akzeptiert und via Openvpn Internettunnel für den Internetverkehr aus dem Freifunknetz aufbauen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;font color=&amp;quot;red&amp;quot;&amp;gt;HINWEIS&amp;lt;/font&amp;gt;: Der Vserver ist auf Freifunk Dresden zugeschnitten. Soll dieses als Basis für andere Freifunk Communities&lt;br /&gt;
          verwendet werden, müssen Anpassungen gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorausetzungen ===&lt;br /&gt;
Folgend sind die Vorausetzungen aufgeführt für das das Git Repository gedacht ist:&lt;br /&gt;
* Linux: Ubuntu Minimal Server (64bit) Ubuntu 14.04.3 LTS&lt;br /&gt;
* Netzwerk: min. 100Mbit/s &amp;lt;br/&amp;gt;Wenn weniger so sollte man nicht soviele Tunnel aufbauen und die bekanntgegebene Gateway-Geschwindigkeit in &#039;&#039;/etc/nvram.conf&#039;&#039; reduzieren. Das sollte man einfach über einen längeren Zeitraum beobachten und den niedrigstens Wert verwenden. Dazu aber den Traffic von verschiedenen Knoten aus testen!&lt;br /&gt;
 batman_gateway_class=&amp;quot;4mbit/4mbit&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Kernel Module: tun.ko muss vorhanden sein. Evt sollte man sich vorher beim VServer Anbieter informieren. Nicht alle Anbieter haben einen Support im Kernel. Genutzt wird es vom Routing Protokoll, Backbone, Openvpn&lt;br /&gt;
* Speicher: mind. 512Mbyte RAM, 1GByte Swap&amp;lt;br/&amp;gt;Auf solchen systemen ist die Auslastung aber schon recht hoch, so dass oft Swap benutzt wird, was sehr nachteilig ist. Auf einen 512Mbyte System sollten maximal 50 Backbone tunnel (siehe nvram.conf) verwendet werden.&amp;lt;br/&amp;gt;Wenn möglich, sollten mind. &#039;&#039;&#039;1 Gbyte RAM, 2Gbyte Swap&#039;&#039;&#039; zurverfügung stehen.&lt;br /&gt;
* Virtualisierung: Wird der Freifunk Server auf einem virtuellen Server aufgesetzt, so funktionieren als Virtualisierungen &#039;&#039;&#039;KVM&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;XEN&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;LXC&#039;&#039;&#039; sehr gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
Schritte:&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Bringe Ubuntu auf die aktuelle Version. Das geht bei Ubuntu Schrittweise von Version zu Version (https://help.ubuntu.com/community/UpgradeNotes). Wähle dafür aber die &amp;quot;server-⁠variante&amp;quot; (nicht desktop).&lt;br /&gt;
# Folgends cloned das Repository. Bitte verwendet eurer eignes geclontes Repository.&lt;br /&gt;
 mkdir /⁠root/⁠freifunk&lt;br /&gt;
 cd /⁠root/⁠freifunk&lt;br /&gt;
 apt-⁠get install git&lt;br /&gt;
 git clone git@github.com:ddmesh/vserver-base.git&lt;br /&gt;
 cd freifunk-base&lt;br /&gt;
 ./⁠vserver-⁠install.sh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es werden einige Pakete nachinstalliert, Files kopiert und am Ende noch einige Tools compiliert. Wenn das fertig ist, müssen Community-Spezifische Dinge angepasst werden:&lt;br /&gt;
*ddmesh-ipcalc.sh&lt;br /&gt;
*/etc/nvram.conf&lt;br /&gt;
*/etc/hostname&lt;br /&gt;
*/etc/issuer.net&lt;br /&gt;
*/etc/openvpn/....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hier ein Git Repository verwendet wird, kann dieses ab und zu updates erhalten (git pull). Diese Änderungen müssen dann allerdings manuell übernommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hinweise ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Git&#039;&#039;&#039;: Es empfielt sich dringend für andere Communities, dieses Repository zu clonen, da hier generelle Umstellungen zusammen mit der passenden Firmware für Dresnder Anforderungen erfolgen.&amp;lt;br/&amp;gt; Communities sollten dann auf das geclonte Repository (gilt auch für das &amp;quot;firmware&amp;quot; Repository) aufbauen.&amp;lt;br/&amp;gt;Jede Community trägt die alleinige Verantwortung und Kontrolle über ihr Netz und sollte eigene Erfahrene Leute/Admins bereitstellen. Hilfe von Dresden ist aber jederzeit möglich, aber Administrative Aufgaben oder Garantien werden nicht übernommen, da das einfach den organisatorischen Aufwand sprengt.&amp;lt;br/&amp;gt; Wir wissen selber nicht, wie sich das Netz in Zukunft noch verhält, wenn dieses weiter wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Routingprotokoll BMXD&#039;&#039;&#039;: Diese Protokoll wurde anstelle von bmx6 oder bmx-advanced aus verschiedenen Gründen gewählt (siehe http://wiki.freifunk-dresden.de/). Es wird vom eigentlich Author nicht mehr weiterentwickelt oder gepflegt. Für Dresden habe ich einige Fehler behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Anpassungen&#039;&#039;&#039;: Speziell gilt das für den IP Bereich und der Knotenberechnung. Aus Knotennummern werden mit ddmesh-ipcalc.sh alle notwendigen IP Adressen berechnet (http://wiki.freifunk-dresden.de/index.php/Technische_Information#Berechnung_IP_Adressen).&amp;lt;br/&amp;gt; Freifunk Dresden verwendet zwei IP Bereiche, eines für die Knoten selber (10.200.0.0/16) und eines für das Backbone (10.201.0.0/16). Dieses ist technisch bedingt.&amp;lt;br/&amp;gt;Wird bei freifunk.net nur ein solcher Bereich reserviert (z.b. 10.13.0.0/16), so muss das Script ddmesh-ipcalc.sh in der Berechnung angepasst werden, so dass zwei separate Bereich entstehen. Die Bereiche für 10.13.0.0/16 würden dann 10.13.0.0/17 und 10.128.0.0/17 sein.&lt;br /&gt;
* Das &#039;&#039;&#039;Script ddmesh-ipcalc.sh&#039;&#039;&#039; wird ebenfalls in der Firmware verwendet, welches dort auch angepasst werden muss.&amp;lt;br/&amp;gt; In der Firmware gibt es zwei weitere Stellen, die dafür angepasst werden müssen. Das sind /www/nodes.cgi und /www/admin/nodes.cgi. Hier wurde auf den Aufruf von ddmesh-ipcalc.sh verzichtet und die Berechnung direkt gemacht, da die Ausgabe der Router-Webpage extrem lange dauern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &#039;&#039;&#039;/etc/nvram.conf&#039;&#039;&#039; werden die meisten Einstellungen für den Vserver hinterlegt.&amp;lt;br/&amp;gt; Evt. kann noch /etc/issuer.net und /etch/hostname angepasst werden, was beim Betreiben von mehreren Vservern hilfreich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Backbone&#039;&#039;&#039;: Weiterhin verwendet das Freifunk Dresden Netz als Backbone-VPN Tool noch vtund. Dieses wird sich aber in Zukunft ändern, wobei dann vermutlich fastd eingesetzt wird (für welches noch notwenige Funktionalitäten fehlen).&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Internet Tunnel&#039;&#039;&#039;: /etc/openvpn enthält ein Script, mit dem verschiede Openvpn Konfiguration von Tunnelanbietern so aufbereitet werden, das diese für Freifunk Dresden richtig arbeiten.&amp;lt;br/&amp;gt; Wie in der Firmware läuft per cron.d ein Internet-check, der in der ersten Stufe das lokale Internet testet und wenn dieses funktioniert, wird das Openvpn Internet geprüft. Ist das Openvpn Internet verfügbar, wird dieser Vserver als Internet-Gateway im Freifunknetz bekannt gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;DNS&#039;&#039;&#039;: Der Vserver arbeitet als DNS Server für die Knoten, die ihn als Gateway ausgewählt haben. Der Vserver leitet allerdings die DNS Anfragen nicht über den Openvpn Tunnel, sondern geht direkt über den VServer Anbieter raus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;ICVPN&#039;&#039;&#039;: Für ICVPN wird eigentlich alles installiert, aber ich habe dieses noch nicht mit dieser Installation getestet, da es ein Extra-Service ist und nicht auf jedem VServer in einem Netz aktiv sein braucht. Es gibt ein script, welches ebenfall dafür angepasst werden muss /etc/quagga/gen-bgpd.conf. Dieses Script greift auf github (wo alle Communities ihre Daten hinterlegen) und erzeugt entsprechende eine Konfiguration. Einfach mal damit experiementieren. Hilfreich sind hier die Befehle &amp;quot;ip rule&amp;quot; und &amp;quot;ip route list table zebra&amp;quot;. Alternativ gibt es noch andere bgp Daemons, die von anderen Freifunk Communities verwendet werden (bird). Damit habe ich aber noch keine Experimente gemacht. Scripte für die Generierung von Konfigurationsfiles für bird gibt es auch irgendwo  im Github.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Server Anbieter&#039;&#039;&#039;: Da Server Anbieter verschieden sind, kann die Installation abbrechen. Hier sollten erfahrene Leute die Installation anpassen und mir einen Hinweis geben. Als VServer kann &amp;lt;b&amp;gt;NICHT&amp;lt;/b&amp;gt; jeder Anbieter genutzt werden.&amp;lt;br/&amp;gt; Wichtig ist, dass &#039;&#039;&#039;tun/tap devices&#039;&#039;&#039; und alle möglichen iptables module möglich sind. IPv6 ist nicht notwendig, da das Freifunk Netz in Dresden nur IPv4 unterstütz (Platzmangel auf Routern, bmxd unterstützt dieses nicht)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Server-Anbieter ==&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit haben wir bei vielen Anbietern Server für den Freifunk Dresden gebucht. Einige unserer Erfahrungen mit den verschiedenen Produkten sammeln wir hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1&amp;amp;1 ===&lt;br /&gt;
* URL: https://hosting.1und1.de/vserver-tarife&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Virtual Server Linux Student“ (nicht empfohlen) ====&lt;br /&gt;
* Anbindung: 100 Mbit/s&lt;br /&gt;
* Preis: 1,00€ (monatlich kündbar)&lt;br /&gt;
* Besonderheitem: Prozessanzahl auf 128 limitiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Studentenangebotes [https://www.campus-code.de „Campus-Code“] bot 1&amp;amp;1 einen Vserver für nur 1€ monatlich an. Dieser eignet sich allerdings nur für Testzwecke oder als Backbone-Server für eine sehr kleine Anzahl an Knoten, da die Anzahl der laufenden Prozesse auf nur 128 (&#039;&#039;numproc&#039;&#039;) [http://www.techdudes.de/1278/campus-code-11-vserver-l/ limitiert] ist. Durch das Erreichen des Prozesslimits läuft der Server regelmäßig fehlerhaft oder ist nicht mehr erreichbar und muss über das Vserver-Control-Panel neu gestartet werden. Ein halbwegs stabiler dauerhafter Betrieb ist nur bei 15-20 Backbone-Verbindungen möglich. (Stand 10/2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Netcup ===&lt;br /&gt;
* URL: https://www.netcup.de/vserver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Root-Server S“ ====&lt;br /&gt;
* Virtualisierung: KVM&lt;br /&gt;
* Anbindung: 100 Mbit/s&lt;br /&gt;
* Preis: 4,99€ (monatlich kündbar)&lt;br /&gt;
* Besonderheiten: Drosselung bei Überschreitung von 80 Mbit/s Bandbreite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netcup [https://forum.netcup.de/administration-eines-server-vserver/vserver-server-kvm-server/7471-fragen-zur-traffic-bremse/ drosselt Vserver], wenn diese über einen Zeitraum von 15 Minuten eine durchschnittliche Bandbreite von über 80 Mbit/s belegen. Die Drosselung erfolgt ohne Vorwarnung auf ca. 50KB/s, wodurch der Server praktisch unbenutzbar wird. Erst auf Nachfrage erfährt man vom Support von der Drosselung, die zumindest bei uns auf Bitte wieder rückgängig gemacht wurde. Falls man diesen Server für Freifunk sinnvoll nutzen möchte, sollte man selbst sicherstellen, dass die beanspruchte Bandbreite stets unter 80 Mbit/s bleibt. (Stand 10/2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== „Root-Server L“ ====&lt;br /&gt;
* Virtualisierung: KVM&lt;br /&gt;
* Anbindung: 1 Gbit/s&lt;br /&gt;
* Preis: 18,99€ (monatlich kündbar)&lt;br /&gt;
* Besonderheiten: Drosselung bei Überschreitung von 80 Mbit/s Bandbreite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Netcup liegt bei den Gigabit-Servern eine durchschnittliche Bandbreite von nur 200 Mbit/s an. Wie beim [[Freifunk_Server_Handbuch#.E2.80.9ERoot-Server_S.E2.80.9C|„Root-Server S“]] gilt außerdem die selbe Regelung für die Überschreitung der 80-Mbit/s-Grenze. (Stand 10/2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== ispOne business  (nicht empfohlen) ===&lt;br /&gt;
* URL: http://www.ispone-business.de&lt;br /&gt;
Trotz Internetflat werden Server abgeschaltet, gedrosselt oder sind drei Tage überhaupt nicht erreichbar (Traffic &amp;lt; 5TB/Monat). Der Support war anfänglich okay, aber seitdem vermutlich die Serverlast und der Datenverkehr zugenommen hat, wird nicht mehr auf Supportanfragen reagiert und behauptet, dass der Server gehackt wurde. Fragen nach Begrenzungen (um diese eventuell selber zuzusichern) bleiben unbeantwortet. Monatsverträge werden vonseiten ispOne ohne Begründung gekündigt. Man erfährt dies nur durch eine &amp;quot;Kündigungsbestätigung&amp;quot;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php?title=Router_einrichten&amp;diff=453</id>
		<title>Router einrichten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php?title=Router_einrichten&amp;diff=453"/>
		<updated>2015-11-13T21:28:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: /* Zusätzliche Backbone */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorbereitung ==&lt;br /&gt;
Wir unterstützen eine ganze Reihe verschiedener Router von verschiedenen Herstellern. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Firmware auch auf allen Geräten funktioniert, folgende Geräte haben wir im Einsatz und werden von uns [[Router|empfohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmware herunterladen ==&lt;br /&gt;
Nachdem du einen Router herausgesucht hast, musst du dir die Firmware besorgen. &lt;br /&gt;
[[Datei:Beispiel_Typ_Model841.PNG|200px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
Der Router-Typ und die Hardware-Version stehen auf der Rückseite des Routers. &lt;br /&gt;
In diesem Beispiel handelt es sich um das Model &#039;&#039;&#039;„WR841“&#039;&#039;&#039; in der &#039;&#039;&#039;Version 8&#039;&#039;&#039;.2.&lt;br /&gt;
Hier gibt es die dazu passende Firmware: http://download.freifunk-dresden.de/firmware/latest/ar71xx/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei verschiedene Firmware-Dateien. Wenn die originale Firmware noch auf dem Router ist, so muss die Datei mit &#039;&#039;&#039;&amp;quot;factory&amp;quot;&#039;&#039;&#039; im Namen verwendet werden. Diese überschreibt alle alten Daten. Ist bereits eine Dresdner Freifunk Firmware auf dem Router vorhanden, wird die Datei mit &#039;&#039;&amp;quot;sysupgrade&amp;quot;&#039;&#039; verwendet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unserem Beispiel mit der Original Firmware wäre das:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color: green&amp;quot;&amp;gt;openwrt-ar71xx-generic-&#039;&#039;&#039;tl-wr841&#039;&#039;&#039;n-&#039;&#039;&#039;v8&#039;&#039;&#039;-squashfs-&#039;&#039;&#039;factory&#039;&#039;&#039;.bin&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;p&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;color: lightgrey&amp;quot;&amp;gt;openwrt-ar71xx-generic-tl-wr841n-v8-squashfs-sysupgrade.bin&amp;lt;/span&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wählen die Datei mit „*&#039;&#039;&#039;wr841n&#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039;v8&#039;&#039;&#039;-squashfs-&#039;&#039;&#039;factory&#039;&#039;&#039;*“ (im Falle eines TP-Link 841 Version 8) und laden sie herunter.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Folgenden gilt die Anleitung für die getesteten TP-Link Router (841, 1043, 3600, 4300), &amp;lt;br&amp;gt;die Einrichtung einer &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Ubiquiti Nanostation M2 (loco)&amp;lt;/span&amp;gt;  hat ein paar wenige &amp;lt;span style=&amp;quot;color: red&amp;quot;&amp;gt;Besonderheiten:&amp;lt;/span&amp;gt;, siehe: [[Router_einrichten_Nanostation|Nanostation Besonderheiten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Firmware einspielen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Model841 Gelber Port.PNG|200px|thumb|right|]] [[Datei:TPLink841DefaulPW.PNG|200px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
Stecke dafür das Kabel in eine der gelben Buchsen, die blaue brauchst du erst später. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kannst du den Router einfach über den Browser konfigurieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu rufst du in deinem Browser folgende Adresse auf: http://192.168.0.1 &#039;&#039;(Bei anderen Geräten von TP-Link, z.B. dem Accesspoint 701 ist die IP anders, im Beispiel des 701er ist es die 192.168.0.254, die Anleitung des jeweiligen Gerätes ist dabei sehr hilfreich) &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Rückseite steht der Username und das Passwort, in diesem Fall admin + admin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:841SystemtoolsFirmwareUpdate.PNG|200px|thumb|right|]]&lt;br /&gt;
Unter &amp;quot;&#039;&#039;&#039;System Tools&#039;&#039;&#039;&amp;quot; -&amp;gt; &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Firmwareupgrade&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Per &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Browse...&#039;&#039;&#039;&amp;quot; das zuvor geladene File auswählen und das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Upgrade&#039;&#039;&#039;&amp;quot; einspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens 2 Minuten warten, der Router startet mehrfach neu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autosetup ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte ein weiter Freifunkrouter mit Internet in der Nähe sein, baut sich automatisch eine Verbindung auf. Ist kein weiter Freifunkrouter in der Nähe, muss jetzt ein LAN-Kabel den blauen WAN-Port des Freifunkrouters ↔ mit dem LAN-Port des Heimrouters(DSL oder Kabel) verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast jetzt die Möglichkeiten dich per &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* LAN Port des Freifunkrouters, im Browser: http://192.168.1.1&lt;br /&gt;
** Wenn der selbe Rechner zuvor am Freifunkrouter hing, hat er wahrscheinlich noch eine 192.168.0.x Adresse. In diesem Fall muss der Rechner seine IP &amp;quot;vergessen&amp;quot; und eine neue anfordern. Dies passiert bei einem Neustart automatisch oder z.B. unter Windows mit den Kommandos:&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;ipconfig /release&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;ipconfig /renew&#039;&#039;&#039; im Windows CLI (&#039;&#039;Windowstaste+R&#039;&#039;; &#039;&#039;&#039;cmd&#039;&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Oder per Freifunk-WLAN, im Browser: http://192.168.252.1 &lt;br /&gt;
** Splash (Vorschaltseite) muss im Browser bestätigt werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in den Freifunkrouter einzuloggen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Login verwendest du als Nutzer „&#039;&#039;&#039;root&#039;&#039;&#039;“ und das Passwort „&#039;&#039;&#039;admin&#039;&#039;&#039;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der ersten Anmeldung, wirst du zur Änderung des Passwortes aufgefordert.&lt;br /&gt;
Passwörter dürfen Buchstaben, Zahlen, Satzzeichen enthalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ersten Installation muss der Auto-Setup durchgeführt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menü: &#039;&#039;&#039;Allgemein → Auto-Setup&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit versucht der Router sich eine Knotennummer vom Server zu holen. Wenn das erfolgreich war, startet der Router erneut und ist unter der neuen IP (10.200,x.x) im Freifunknetz erreichbar. Falls der Router kein Internet zu diesem Zeitpunkt hat,  so arbeitet dieser mit einer temporären Knotennummer bis Internet erkannt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese IP kann im Router &#039;&#039;&#039;Verwaltung → Expert → WIFI&#039;&#039;&#039; ermittelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt und GPS-Daten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &#039;&#039;&#039;Allgemein&#039;&#039;&#039; → &#039;&#039;&#039;Kontaktinfos&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontaktinformationen geben den Nutzern und anderen Freifunkern die Möglichkeit bei Problemen den Routerbetreiber zu kontaktieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GPS Koordinaten und Kontaktinformationen werden von www.freifunk-dresden.de von jedem Router regelmäßig abgefragt und zur Generierung der Netzwerktopology und Hotspot-Liste verwendet. Allerdings kann der Server nur die erreichbaren Knoten abfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die GPS Daten des eigenen Standortes kann man mit Google Maps (durch Linksklick) ermitteln: https://www.google.de/maps/@51.0686388,13.7468424,13z&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusätzliche Backbone ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Freifunkroutern die direkt ans Internet angeschlossen sind, ist es möglich bis zu 5 VPN Server oder Clients einzutragen. Der Router kann so mit dem Freifunk Netz verbunden werden, wenn kein anderer Freifunk-Router in Funkreichweite ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einstellungen dazu findest du unter &#039;&#039;&#039;Expert&#039;&#039;&#039; → &#039;&#039;&#039;Backbone&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Liste [[Freifunk_Netzwerk|verfügbarer VPN-Server]], die eine Spalte enthält, welche Knotennummern diese VPN-Server nutzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auswahl des besten VPN-Servers erfolgt automatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Routern ohne eigenes Internet erfolgt die Suche nach dem besten Weg ins Internet ebenfalls automatisch. Hier ist keine Eintragung notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schema Freifunk ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Freifunk_Schema.PNG|center|]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php?title=Gefl%C3%BCchtetenunterk%C3%BCnfte&amp;diff=447</id>
		<title>Geflüchtetenunterkünfte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.freifunk-dresden.de/index.php?title=Gefl%C3%BCchtetenunterk%C3%BCnfte&amp;diff=447"/>
		<updated>2015-11-06T18:55:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Johannes: Informationen und Kontaktmöglichkeiten von Internet4Refugees&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Freifunk wird auch in zahlreichen Dresdner Unterkünften für Geflüchtete bereitgestellt. Der kostenlose Zugang zu WLAN kommt sowohl den Bewohnern der Unterkünfte als auch Mitarbeitern, Gästen, Nachbarn und Passanten zugute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterstützung ==&lt;br /&gt;
Es gibt viele Möglichkeiten, die Dresdner Freifunk-Initiative bei der Bereitstellung von WLAN in Geflüchtetenunterkünften zu unterstützen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Du bist Betreiber einer Geflüchtetenunterkunft und kannst einen Internetanschluss (oder auch nur einen Aufstellort und Strom) zur Verfügung stellen? Wir kümmern uns um den Rest wie z. B. die Hardware und erklären dir, warum du mit der Bereitstellung von Freifunk für die Bewohner kein Haftungsrisiko eingehst.&lt;br /&gt;
* Du wohnst oder arbeitest in der Nähe einer Unterkunft und möchtest einen Teil des Internetanschlusses für Geflüchtete zur Verfügung stellen? Dann stelle bei dir einen Freifunk-Router auf und hilf mit bei der Versorgung mit WLAN von außen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Melde dich bei Hifsangeboten oder Fragen einfach unter &#039;&#039;&#039;freifunk[ät]freifunk-dresden.de&#039;&#039;&#039;!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste der mit Freifunk versorgten Geflüchtetenunterkünfte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schnorrstrasse 2015-09-24.JPG|miniatur|EAE Schnorrstraße]]&lt;br /&gt;
* [https://www.willkommen-in-loebtau.de/tag/t8/ Wohnheim „T8“ Tharandter Straße] (seit [https://www.willkommen-in-loebtau.de/2015/10/16/internetzugang-dank-freifunk-in-loebtau-und-stetzsch/ 05/2015])&lt;br /&gt;
* EAE Nöthnitzer Straße (seit [https://twitter.com/ddmesh/status/646692621486788608 09/2015])&lt;br /&gt;
* EAE Schnorrstraße (seit [https://twitter.com/ddmesh/status/647091845428834304 09/2015])&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/pages/Wohnheim-Lindenhof/947497858606067 Wohnheim Lindenhof] (seit [https://twitter.com/ddmesh/status/653920265076887553 10/2015])&lt;br /&gt;
* Wohnheim in Röhrsdorf/Dohna (seit 10/2015)&lt;br /&gt;
* EAE Prohlis (seit [https://twitter.com/ddmesh/status/657183362004701185 10/2015])&lt;br /&gt;
* Wohnheim Katharinenstraße (seit 10/2015)&lt;br /&gt;
* Wohnheim Buchenstraße (seit 11/2015)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen und Kontaktmöglichkeiten von Internet4Refugees ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffentliche Informationen gibt es auf&lt;br /&gt;
* [http://it4refugees.noblogs.org/ http://it4refugees.noblogs.org/]&lt;br /&gt;
* [https://www.facebook.com/it4refugees/ https://www.facebook.com/it4refugees/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mails bitte an &#039;&#039;&#039;internet-for-refugees[ät]lists.c3d2.de&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Koordinierung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Kommunikation nutzen wir eine [https://lists.c3d2.de/cgi-bin/mailman/listinfo/internet-for-refugees Mailingliste] sowie den [https://www.c3d2.de/muc.html MUC (Jabber-Raum)] refugees@chat.c3d2.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine vollständige, regelmäßig gepflegte Liste mit allen uns bekannten (auch noch nicht versorgten) Unterkünften, dem aktuellen Status und Kontaktpersonen findet sich im internen Pad von Internet4Refugees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verifizierte, aktive Freifunker bekommen gerne den Zugang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte lasst uns untereinander wissen, woran wir gerade arbeiten. Dann müssen wir nicht die selben Probleme 2mal lösen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Johannes</name></author>
	</entry>
</feed>